Archiv der Kategorie: Privat

Sri Lanka – viele Namen, eine Insel
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Unsere Abreise stand heuer unter keinem guten Stern, denn die Lokomotivführer-Gewerkschaft hatte für das Wochenende den längsten Streik der Geschichte angekündigt. Kurzerhand wurde das Problem mit einem Bustransfer zum Frankfurter Flughafen gelöst. Wenn ich eingangs „unsere“ schreibe, dann waren das 24 reiseerprobte, langjährige Fernreisende aus Kösching und Umgebung.

Nach etwa 11stündigem Flug landete unsere Maschine sicher in Colombo. Bei 33 Grad und 85 % Luftfeuchtigkeit bekamen wir bei einer Stadtrundfahrt am Nachmittag in Negombo die ersten Eindrücke von Sri Lanka. Kloster Mihintale, die Anlage von Polonnaruwa , Sirgiriya mit den berühmten Wolkenmädchen, der Zahnpalast in Kandy, der Botanische Garten und das Elefantenwaisenhaus waren die nächsten Stationen auf unserer Tour. Da war es eine wahre Wohltat, als wir dann in das beeindruckende Hochland nach Nuwara Eliya auf etwa 2.000 m Höhe weiter zogen. Unterwegs konnten wir den bunt gekleideten Teepflückerinnen auf den Plantagen bei der Arbeit zusehen, erfuhren alles über Tee und durften auch das fertige Produkt probieren. Die letzten 3 Tage unserer 2wöchigen Reise verbrachten wir in Hikkaduwa am Indischen Ozean, um auszuspannen und noch etwas Sonne zu tanken. Eine Halbtagestour zu den Mangroven und zur Zimtinsel, zu einer Schildkrötenaufzuchtstation und einer Diamantenschleiferei rundeten die Reise ab.

Willkommen im Königreich der Kürbisse!

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Vom 5. September bis 2. November 2014 war königlicher Besuch im Blühenden Barock in Ludwigsburg: Robin Hood als König der Diebe, der King of Rock´n Roll Elvis Presley, ein riesiger Froschkönig und viele andere beliebte majestätische Figuren aus den Königreichen und der Tierwelt zu Gast. Auch König Friedrich von Württemberg, gab sich auf der Kürbisausstellung die Ehre. Die Besucher konnten sich auf spektakuläre Kunstwerke aus über 450.000 Kürbissen im Gesamtgewicht von 150 Tonnen freuen. Zum vielfältigen Angebot an ausgewählten Kürbissen in über 500 Sorten aus aller Welt gehörten farbenfrohe Kürbisse in bizarren Formen, leuchtende Schnitzkürbisse und die vielseitig verwendbaren Kalebassenkürbisse. Spannend war es am 21. September, als Kanuten in ausgehöhlten Riesenkürbissen um die Wette paddelten. Am 5. Oktober fanden die deutschen Meisterschaften und am 12. Oktober die Europameisterschaft im Kürbiswiegen statt. Bei unserem Besuch am 19. Oktober schnitzten ausgewählte Kürbiskünstler aus den Riesenkürbissen einzigartige Kürbis-Skulpturen.

 

Lichtstrom-Festival – Licht- und Videokunst im Klenzepark

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Der Klenzepark war zwei Tage lang Schauplatz für das Lichtstrom-Festival der Stadtwerke anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Strom in Ingolstadt“. Projektionen, Installationen und Performances zahlreicher regionaler und nationaler Licht- und Videokünstler hatten zwischen Aha-Effekt und Anspruch einen unterhaltsamen Bogen gespannt. Die Besucher konnten einen Spaziergang bei angenehmen Temperaturen durch den Informationsparcours machen oder an verschiedenen interaktiven Stationen selbst kreativ mit Licht spielen und gestalten. Mit der Exerzierhalle, den ansonsten nicht zugänglichen Kasematten, dem Turm Triva, dem künstlichen Bachlauf mit Brunnen, entlang der Allee mit dem kleinen Wäldchen und dem Spielplatz bot das Gelände eine Kulisse, wie sie passender kaum sein konnte .

Falkenhof Schloss Rosenburg

Afrikanischer Schreiseeadler

Zweimal täglich präsentieren die Könige der Lüfte ihre Flugkünste im freien Flug auf der Rosenburg in der Nähe von Riedenburg.

Die Vorführung begann mit dem „Abtragen“ einer Eule (Uhu) auf der Hand eines Falkners. Der Uhu hat starre nach vorne gerichtete Augen mit einem Sehwinkel von 270 Grad. In der Gefangenschaft können sie 59 Jahre alt werden. Wüstenbussarde erreichen eine Flügelspannweite von 110 bis 120 cm bei einer Körperlänge von 55 bis 60 cm und einem Gewicht von 750 bis 1100 Gramm. Der Lannerfalke bevorzugt offenes Gelände wie Stein- und Halbwüsten, an die sich steilfelsige Berge anschließen. Der Europäische Seeadler ernährt sich während der Brutzeit vor allem von Fischen und Wasservögeln, auch Aas wird gern genommen, lebende Säuger spielen meist nur eine untergeordnete Rolle. Afrikanische Schreiseeadler sitzen meist in den Kronen hoher Bäume, von wo aus sie ihr Territorium, den Flusslauf, das Seeufer oder die Küstenlinie sehr gut beobachten können. Ursprünglich war der Weißkopfseeadler über das ganze Festland Nordamerikas verbreitet. Durch menschliche Verfolgung ist die Verbreitung in den USA heute im Wesentlichen auf die Ost- und die Westküste sowie auf Alaska reduziert, außerdem besiedelt die Art weite Teile Kanadas. Der Mönchsgeier erreicht ein Körpergewicht von 7 bis 12 kg sowie eine Flügelspannweite von 250 bis 295 cm und ist damit eine der größten Geierarten. Am Aas müssen Gänsegeier größeren Raubtieren wie Wolf und Schakal sowie dem Mönchsgeier den Vortritt lassen, gegenüber allen andern Aasfressern ist die Art dominant.